Presse


Die Leistung des Studentenorchesters unter Leitung von Cornelius During war imponierend und mitreißend - bei einem anspruchsvollen Programm, das von Bach über Mahler zu Schostakowitsch führte.


A. Zinkant, Westfälische Nachrichten, 14.7.2017




Das Orchester strahlte eine konzentrierte, heitere Gelassenheit aus. Die, das konnte man bei jedem Schlag sehen, vermittelte der junge Dirigent dem Orchester, das zwar aus Amateuren, beileibe aber nicht aus musikalischen Laien besteht. Diese heitere Gelassenheit passte zu allen Werken des Abends in der fast voll besetzten Oetkerhalle. 

Schon Jean Sibelius Karelia-Suite schritt eher tanzend, als, wie man es schon auch bisweilen hören kann, nationalistisch auftrumpfend durch den Saal. Selbst der dritte Satz, der so etwas wie ein Marsch ist, hatte auf sehr angenehme Weise alles Martialische verloren.

Heiter und geradezu konfliktscheu ist Max Bruchs erste Sinfonie angelegt. Und ja, sie ist unterhaltsam, diese Sinfonie. Leichtfüßig fließt sie dahin, in der Interpretation des FSO geradezu unbeschwert. Die wenigen Ausbrüche, die Bruch sich erlaubt, kanalisierte das FSO gekonnt. Dieser Sinfonie, die sicher nicht zu den zentralen Werken ihrer Gattung gehört, wäre ein häufigeres Erscheinen auf den Konzertprogrammen zu wünschen. Auch hier applaudierte das Publikum lange und herzlich. Auf das Konzert des Freien Sinfonieorchesters im Herbst dürfen sich die Bielefelder freuen.

 

Thomas Dohna, Neue Westfälische, 7.3.2017

 

 

 

 

Das Studentenorchester Münster hat unter der Leitung seines Dirigenten Cornelius During nicht nur eine musikalisch niveauvolle Leistung gezeigt, sondern sich auch tänzerisch und schauspielerisch eingesetzt und damit als ideale Besetzung für das junge Familienpublikum im restlos ausverkauften Theatersaal erwiesen.

 

I. Fedrizzi, WAZ 20.11.2016

 

 

 

Brahms: sein sinfonischer Erstling op. 68. Ein Repertoire, das dem Orchester ebenso gut liegt wie seinem Dirigenten. Da funkt es. Cornelius During führt souverän durch das Geschehen, ruhig, präzis, mit Akkuratesse und ohne Allüren – ein Dirigent, dem man gern bei der Arbeit zusieht. Was er an Brahms-Klang entwickelt, lässt keine Wünsche offen.

 

Chr. Schulte im Walde, Westfälische Nachrichten 26.6.2015

 

 

 

During ist locker, aber bestimmt. Er gibt klare, griffige Anweisungen, beschwört mitunter Bilder herauf „Das sind Kinder, die draußen Fangen spielen – diese Leichtigkeit muss sofort da sein“. Er singt Takte vor, dichtet auf ein paar Sechzehntel „Oh, ich hab dich so gern!“. Das geht ins Ohr, ist leicht zu behalten und zaubert den Musikern ein Lächeln in die konzentrierten Gesichter.

 

A. Groenewold, Neue Westfälische 13.2.2015

 

 

 

Die moderne Skepsis gegenüber romantischem Pathos bestimmte keineswegs das Musizieren unter Leitung von Cornelius During. Feuer im Taktstock, Feuer im Bogen, Feuer im Herzen - da war der Orkanbeifall am Ende Ehrensache. Das Publikum (...) war hingerissen.

Ob "Punch" oder Pathos - der Dirigent setzt scharfe, spannende Kontraste, die alles ans Licht holen, was Tschaikowskys Musik zum Erlebnis macht.

 

A. Zinkant, Westfälische Nachrichten 17.7.2013